Es ist Herbst. Es wird kälter und da bietet sich die Möglichkeit Sonntags mal den Hirtentopf rauszukramen und den guten alten Sonntagsbraten zuzubereiten. Ideal dazu passen Pastinaken, die ja auch saisonales Gemüse sind.
Unsere Zutatenliste:
500g Schinkenkrustenbraten (den gibt es beim Metzger und den kann man dort idealerweise direkt über kreuz auf der Krustenseite einritzen lassen)
1 große Kartoffel
1 große Pastinake
150 g Gelderländer Bauchspeck
Der gute Hirtentopf
Zunächst den Krustenbraten abwaschen und trocken tupfen, danach gut Salzen und Pfeffern und mit der Krustenseite nach oben in den Hirtentopf legen. Die Hälfte vom Bauchspeck in fingerbreite Streifen schneiden und um den Braten herum verteilen. Danach den Topf bei 180° Umluft in den Ofen schieben.
Nun können die Pastinake und die Kartoffel geschält und in kleine Würfel geschnitten werden. Das sollte aber erst nach etwa 45 Minuten begonnen werden, da die Pastinake schnell braun wird, wenn sie geschält ist und mit der Luft in Berührung kommt.
60 Minuten nachdem der Ofen 180° erreicht hat, wird nun der Hirtentopf aus dem Backofen genommen und zunächst werden die Kartoffelstücke rund um das Bratenstück herum auf dem Boden verteilt. Das ist wichtig, damit die Kartoffeln schön knusprig werden! Auf die Kartoffeln kommen nun die Pastinakenwürfel und ganz nach oben die restlichen Bauchspeckstreifen. Deckel wieder drauf und ab zurück in den Backofen!
Nach einer weiteren Stunde bei 180° wird der Topf nun wieder aus dem Ofen genommen und der Deckel abgenommen. Der Braten sollte nun schon eine schöne Farbe haben und die Kruste langsam knusprig werden. Etwas Flüssigkeit vom Topfboden über den Braten gegossen gibt ein besseres Aroma. Der Topf kommt nun ohne Deckel zurück in den Backofen.
In der nächsten Stunde brät der Braten ohne Deckel weiter, dabei empfiehlt es sich ab und zu in den Ofen zu schauen und etwas Bratensaft über die Kruste zu träufeln. Ist die Stunde abgelaufen und die Kruste schön knusprig (einfach mit einem Löffel dagegen klopfen und testen!), dann ist der Braten servierbereit.
Dazu passt hervorragend Apfel- oder Birnenkompott.
Viel Freude mit dem Sonntagsbraten wünschen
Eva & Martin
martineva am 27. Oktober 14
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In der Türkei gibt es nur Döner? Falsch.
Neulich bin ich über ein kleines Rezept gestolpert, das musste ich direkt mal ausprobieren. Und natürlich Fotos machen.
500g Rinderhack
1 Ei
1 Zwiebel
1 Chilischote
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelscharf
Für den Dip:
500g magerer Joghurt
1 Gurke
1 Knoblauchzehe
einige Blätter frische Minze
Zunächst einfach das Rindfleisch mit dem Eigelb und der gehackten Zwiebel vermischen, dann auch die sehr fein gehackte Chili und etwas vom Knoblauch mit unterrühren und die Masse kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Aus dem Fleisch danach 8 gleich große Bällchen formen und festdrücken, ich habe auch noch jeweils einen Schaschlikspieß hineingedrückt. Nun ab mit den Spießen in die Grillpfanne und schön dürchgaren.
In der Zwischenzeit den restlichen Knoblauch hacken und die Gurke längs halbieren. Dann einfach mit einem Löffel die Kerne aus den Gurkenhälften arbeiten und leere Gurke fein hobeln oder reiben. Das ganze dann ab in den Joghurt und ordentlich vermengen, abgeschmeckt wird hier mit Salz und Pfeffer. Zuletzt wird die Minze gewaschen und gehackt und ebenfalls untergerhrt. Mir hat es besser geschmeckt als ich den Dip etwas kühl gestellt hatte, aber das müsst ihr selber ausprobieren.
Inzwischen sollten die Spieße durchgebraten sein und können mit etwas vom Dip serviert werden. Ganz prima passt libanesisches Fladenbrot dazu, das essen wir ja ohnehin echt gern. Womit man echt aufpassen muss, ist die Würzung des Fleisches. Ich hab das eindeutig zu vorsichtig gemacht und wir waren beide sehr enttäuscht vom Geschmack.
Eure
Martin & Eva
martineva am 22. Oktober 14
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Da kam uns doch wieder ein herbstliches Rezept ins Haus geflattert...und schon ausprobiert!
2 schöne Äpfel
66g Waldhonig
2 EL Zitronensaft
etwas Abrieb von der Zitronenschale
70g Zucker
80g weiche Butter
80g Weizenmehl
2 Eier
eine Prise Salz
Zunächst mal müsst ihr den Apfel schälen und in Würfel schneiden, danach den Zitronensaft und etwas Abrieb von der Zitronenschale (Bio!) dazugeben und den Honig. Je würziger der Honig, desto würziger der Auflauf. Das Obst danach etwas umrühren und marinieren.
Nun könnt ihr schon den Ofen vorheizen, Umluft auf 180°.
Als nächstes die beiden Eier trennen und ds Eiweiß mit etwas Salz richtig steif schlagen. Danach das Eigelb mit Zucker und Butter schaumig schlagen und danach etwas von dem Eischnee dazu geben und glatt rühren. Nun das Mehl dazu und alles zu einem glatten Teig rühren. Jetzt kommt die Apfel-Honig-Masse dazu und nach kurzem Rühren wird das restliche Eiweiss untergehoben.
Nun eine ca. 20cm breiten Auflaufform mit etwas Butter einfetten und die Teigmasse hineingeben.
Die Auflaufform sollte nun in eine etwas breitere und höhere Form gepackt werden, die zudem mit heißem Wasser aufgefüllt wird, so dass der Auflauf quasi im Wasserbad steht.
Das ganze Ding kommt dann für ca. 45 Min in den Backofen und kann nach Ende der Backzeit noch mit Puderzucker bestäubt werden.
Wir haben den Auflauf ratzfatz aufgegessen und waren dennoch nicht ganz glücklich - irgendwie fehlte etwas. Daher werden wir das Rezept ab sofort variieren und unsere Tests werden hier zu finden sein!
Eure
Martin & Eva
martineva am 26. September 14
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