Montag, 22. September 2014
Hokkaido Wedges
Wir haben manchmal das Problem, dass wir uns bei manchen Lebensmitteln nicht einig sind, ob wir sie mögen, manchmal ist ja nur die Zubereitung das Problem. Das heißt z. B. gekocht schmeckt das Gemüse nicht, aber angebraten aber schon, und so probieren wir dann zu Hause aus, was man noch alles damit anstellen kann.
Ein Lebensmittel bei dem es so ist, ist der Kürbis. In diesem Fall der Hokkaido und gerade ist ja wieder Kürbiszeit, so wollten wir ihm noch mal die Chance geben uns seinen Geschmack zu präsentieren. Also gab es diesmal Kürbis Wedges.

Zutaten

Ein Hokkaido-Kürbis (ca. 1000g)
2 El Öl
Salz, Pfeffer, Chillipulver, Knoblauch



Als erstes den Kürbis waschen, denn auch hier kann man die Schale mitessen. Sie wird nachher weich, auch wenn das beim Aufschneiden kaum zu glauben ist. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit den Fasern heraus löffeln. Jetzt den Kürbis in etwa 1 cm dicke Streifen schneiden und dann den Backofen auf 200 Grad, am besten Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Öl mit dem Salz, Pfeffer und Chilipulver mischen - wer mag kann auch noch ganz klein gehackten Knoblauch zumischen. Die Wedges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Öl-Gemisch bestreichen. Wenn ihr einen kleinen Kürbis habt reicht auch weniger Öl. Dann für etwa 20 bis 25 min in den Backofen geben.

Also mir hat der Kürbis so geschmeckt. Martin hingegen fand ihn weiterhin nicht so gut.
Wie esst ihr am liebsten Kürbisse und welche?

Eure

Eva & Martin



Freitag, 19. September 2014
Feigen - Flammkuchen
Hmm ... Feigen
Was soll ich euch sagen, außer, dass ich die Feigenzeit wirklich genieße und darum hab ich mich jetzt an einem Feigen-Flammkuchen versucht. Zudem ist das glaube ich das erste Rezept auf diesem Blog, in dem mit Fleisch gekocht wird. Für alle die kein Fleisch essen, man kann den rohen Schinken auch weg lassen. Die Arbeitszeit ist nicht sehr hoch, nur muss der Teig 30 min gehen.

Hier die Zutaten für euch, die für etwa 4 Küchlein reichen:
250g Mehl (plus Mehl für die Arbeitsfläche)
1 Prise Salz
15g Frische Hefe
125ml warmes Wasser
150g Ziegenfrischkäse
3El Milch
8g Basilikum
1Tl Oregano
1Tl Thymian
6 Scheiben rohen Schinken (ohne Fettrand)
4 Feigen
1 Schalotte
Honig optional

Als erstes die Hefe in das warme Wasser reinbröseln und dann durch umrühren auflösen. Das Salz unter das Mehl mischen und das Wasser-Hefe-Gemisch dazu geben und alles mit dem Mixer verquirlen. Ich mixe das alles etwa 4 Minuten, danach knete ich den Rest mit der Hand auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche. Wenn der Teig dann nur noch ein Klumpen ist kommt er wieder in die Rührschüssel und muss für 30 min an einem warmen Ort gehen. Ich heize dafür den Backofen auf 25 Grad vor, stelle die Schüssel mit dem Teig hinein und mache dann den Backofen aus.



So in der Zeit kann man gut den Belag vorbereiten. Als erstes die Basilikumblätter kleinhacken, wenn ihr noch frischen Oregano und Thymian habt, sollte der dann auch noch etwas klein gehackt werden. Ich hatte getrockneten Oregano und Thymian, der geht auch. Die klein gehackten Kräuter kommen dann mit dem Ziegenfrischkäse und der Milch in ein hohes Gefäß, da sie mit dem Pürierstab zu einer Creme geschlagen werden. Die Feigen können nun schon in Scheiben geschnitten werden. Auch die Schalotte kann schon geschält und längs halbiert und in Streifen geschnitten werden.

Wenn die 30 min um sind knete ich den Teig noch mal auf der bemehlten Arbeitsfläche, um ihn dann in 4 gleiche Teile zu teilen. Jedes Teil rolle ich dann dünn aus, so dass immer 2 Schiffchen auf ein Backblech passen. Ich knicke dann noch ein wenig Rand um und drücke diesen mit der Gabel fest. Der Rand ist dann sehr knusprig - wer das nicht mag sollte das lieber lassen. Die Creme wird dann auf dem Flamkuchen verteilt, wer keinen Rand lässt sollte die Creme nicht ganz bis nach außen verteilen. Ich habe danach auf jedes Schiffchen 1,5 Scheiben rohen Schinken gelegt und darauf die Feigen gelegt. Zum Schluss hab ich noch die Schalotten drüber gestreut.



Dann kommt das ganze bei 200 Grad Ober- Unterhitze (eignet sich besser als Umluft) in den vorgeheizten Backofen für etwa 15 bis 20 min. Vor dem Servieren hab ich auf jede Feigenscheibe etwas Honig gegeben.

Ich fand das wirklich sehr lecker, der Schinken ist salzig und dazu die süße Feige mit der Zwiebel hmm ... herrlich

Bis bald

Eure

Eva & Martin



Mittwoch, 17. September 2014
Feigen-Pastinaken Auflauf
Da jetzt gerade Feigenzeit ist passt das Rezept ganz gut und es ist mal was anderes als Feigen immer nur auszulöffeln. Für die Zubereitung hab ich etwa eine Stunde gebraucht, dabei ist die Ofenzeit aber schon mit drin.

Zutaten
500g Pastinaken
8 Feigen
2 Zwiebeln
225g Gorgonzola Dolce (milde Sorte)
100 ml Schlagsahne
100 ml Milch
Etwas Öl zum Braten und Einfetten



Zuerst die Pastinaken schälen, das geht mit einem Sparschäler ganz gut. Ich schneide dann immer noch etwas von den beiden Enden ab. Die Pastinaken werden dann längs in dünne Scheiben geschnitten, sie müssen aber nicht so dünn sein wie bei den Pastinaken-Chips, daher können die Pastinaken ruhig mit einem Messer geschnitten werden.
Die Pfanne mit etwas Öl erhitzen und in dem heißen Öl die Pastinaken anbraten, am besten bei mittlerer Hitze. Die Pastinaken immer mal wieder umdrehen, damit sie nicht anbrennen. In der Zeit die Feigen gründlich waschen und in Scheiben schneiden. Die Haut bleibt dran, die kann man nämlich mit essen.
Jetzt am besten den Backofen vorheizen auf 180 Grad bei Umluft.
Dabei immer auf die Pastinaken achten, so dass sie nicht anbrennen.
Die Zwiebeln ebenfalls schälen und dann in Ringe schneiden.
Danach die Milch und die Sahne mit dem Gorgonzola zusammen pürieren und ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen, die Masse ist dann cremig. Dann sollten die Pastinaken auch langsam fertig sein. Wem das zu stressig ist, der kann auch erst alle Zutaten schneiden, dann muss man sich nicht so hetzen.
Jetzt eine Auflaufform, die etwa die große von 25cm x 40cm hat, einfetten. Nun werden die Zutaten in Reihe geschichtet, erst eine Reihe Pastinaken, dann darauf eine Reihe Feigen und darauf eine Reihe Zwiebeln das dann so lange wiederholen bis die Zutaten aufgebraucht sind. Bei meiner Auflaufform konnte ich die Reihen doch sehr eng legen. Jetzt mit dem Käse-Milch-Sahne-Gemisch überschütten und für 20 min in den Backofen geben.



Also ich fand das Rezept sehr lecker zumal ich die Feige noch nie in dieser Zusammenstellung gegessen habe.

Eure

Eva & Martin



Freitag, 12. September 2014
Avocado Dip
Heute würden wir euch gerne einen Dip zeigen der wirklich schnell geht und lecker ist, es dauert höchstens 10 Minuten ihn zuzubereiten.

Zutaten:

1         reife Avocado
2-3   El  Zitronensaft
2-3 El Tahin\ Sesampaste
1\2 Tl Cumin\ Kreuzkümmel
1\2 TL Salz
1           Knoblauchzehe
Prise    Cayennepfeffer


Nachdem die Zutaten herausgesucht sind ist eigentlich schon die Hälfte der Arbeit geschafft. Die Avocado wird halbiert und der Kern herausgenommen, dann kann man das Fruchtfleisch mit einem Löffel entnehmen. Dann den Knoblauch schälen und sehr klein hacken, alternativ kann man ihn auch pressen. Die Zitrone ebenfalls halbieren und auspressen. Wenn die Zitrone sehr reif ist reichen 2 El sonst wird es zu sauer. Das Tahin setzt sich meistens ab, also das Sesammus und das Öl daher erst einmal kräftig umrühren, wer gerne einen kräftigen Sesamgeschmack hat sollte 3 El nehmen.



Dann die Gewürze zugeben und alles etwa 1 bis 2 Minuten mixen, so das es eine homogene Masse ist. Je nach Wunsch kann man den Dip nun noch kühl stellen oder bei Zimmertemperatur genießen.

Das war es auch schon. Der Dip schmeckt sehr gut mit Brot oder Gemüse oder zu Tacos, also auch eine ideale Beilage zum Grillen.


Viel Spaß damit.

Eure

Eva und Martin



Mittwoch, 3. September 2014
Pastinaken Chips
Nachdem wir euch die Rote Bete Chips vorgestellt haben, wollen wir euch eine weitere alternative zu Kartoffelchips zeige. Hierfür braucht ihr :

350g Pastinaken
2 El Öl
Salz, Pfeffer, Chili ( oder was immer ihr haben wollt)



Am besten direkt den Backofen auf 120 Grad Umluft vorheizen. Dann werden die Pastinaken geschält und danach mit der Reibe in dünne Scheiben geschnitten. Die Pastinaken werden dann mit dem Öl vermengt und auf das ausgelegte Backpapier auf dem Backblech so hingelegt, dass sie nicht überlappen. Am Ende dann die Gewürze drüber streuen und ab in den Backofen. Die Chips sollten nach etwa 20 Minuten fertig sein, das erkennt man daran, dass sich die Ränder nach oben kräuseln. Dabei empfiehlt es sich auch hier den Backofen zwischendurch kurz zu öffnen und die heiße Luft abzulassen. Wenn die Chips nicht mehr weich und feucht sind, einfach aus dem Ofen nehmen und am besten auf dem heißen Blech nachtrocknen lassen.



Die Pastinaken wachsen ähnlich wie Mohren, die Frucht ist als Wurzel unterhalb der Erde, der Stängel kann dabei bis zu 1,2m hoch werden.
Der Geruch der Rübe erinnert uns irgendwie an Weihnachten. Der Geschmack einer gekochten Pastinake ist ähnlich einer Kartoffel aber viel würziger und aromatischer. Probiert sie doch mal und versucht uns den Geschmack besser zu erklären.

Viel Spaß damit

Eure

Eva & Martin



Rote Bete Chips
Heute haben wir einen tollen Snack für euch, der im Gegensatz zu herkömmlichen Kartoffelchips kalorienärmer und recht schnell selber gemacht ist.
Viel benötigt ihr dafür nicht.
Zutaten:
1 Frische Rote Bete
1EL Öl
Etwas Salz ( Gewürze nach Wunsch z.B. Chilipulver oder Pfeffer)



Als erstes am Besten den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Erst die Rote Bete schälen und dann mit Hilfe von einer Reibe in sehr dünne Scheiben gerieben. Am Besten zieht ihr euch Einweghandschuhe an um die Rote Bete im geschälten Zustand zu verarbeiten, denn der rote Saft der Knolle bleibt an den Händen und geht nicht so einfach wieder ab. Die Scheiben anschließend mit dem Öl vermengen. Dann die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und darauf achten, dass sie nicht überlappen, jede Scheibe sollte einzeln liegen. Dann für ca. 40 min in den Backofen bei 120 Grad. Die Dauer ist von eurem Backofen abhängig, manche Geräte können die Hitze besser halten als andere Geräte. Während dieser Zeit lohnt es sich den Backofen einmal kurz zu öffnen und die Luft abzulassen. Ihr sollten die Chips jedenfalls rausnehmen wenn der Rand anfängt dunkel zu werden. Wenn ihr die Chips rausnehmt und sie fühlen sich noch feucht und gummimäßig an, dann sollten sie noch etwas länger drin bleiben. Wir lassen die Chips auf dem heißen Blech auskühlen und verpacken sie dann in einer Blechdose, die wir mit Backpapier auslegen.

Wir haben die Chips zu Freunden mitgenommen da sind sie unglaublich gut angekommen.

Eure
Eva & Martin



Dienstag, 2. September 2014
Kurzreview: Diamant Gelierzauber für Fruchtaufstrich
Das soll heute nur eine Kurzbeschreibung sein, so wie wir auch nur mal eben kurz Früchte verarbeitet haben, die kurz davor waren schlecht zu werden.

Das kennt wohl jeder: Obst gekauft, eventuell sogar verschiedene Sorten und dann so viel, dass einige Früchte einfach übrig bleiben. Jetzt guckst du auf deine Pfirsiche, Pflaumen, Maracujas und stellst fest: "Oha, die ersten werden schlecht!". Dann muss es schnell gehen, damit nicht alles vergeudet wird. Früher gab es bei uns immer schnell einen Obstsalat oder Joghurt mit Früchten, vielleicht auch einen Kuchen. Jetzt haben wir im Laden ein neues Produkt gesehen und wollten das mal ausprobieren:

Gelierzauber für Fruchtaufstrich (ohne Kochen) von Diamant.
Kostenpunkt: 1,79€ für einen 185g Beutel. Der reicht aus für ca. 250g Früchte.

Wir hatten dazu einige Paraguayos* oder Platt-Pfirsiche übrig und eine handvoll Zwetschgen*. Sowohl die Pfirsiche als auch die Zwetschgen eignen sich hervorragend fürs Einkochen und so entschieden wir uns dazu, dass neue Produkt mal auszuprobieren. Wir einigten uns auf ein Mischungsverhältnis von 4:1, also 50g Zwetschgen auf 200g Pfirsich, da die Paraguyaos wirklich sehr schön reif waren, die Pflaumen aber teilweise noch etwas fest.

Das ganze geht wirklich sehr einfach und schnell. Zunächst haben wir die Pfirsiche gehäutet, das geht bei dieser Sorte unglaublich einfach, man kann sie ganz leicht abziehen. Die Pflaumen haben wir einfach nur sehr klein geschnitten.



Wir haben die geviertelten Pfirsiche und die Pflaumenschnitzel in einem Rührbecher gewogen und dann mit dem Zucker überschüttet. Dann wurde das ganze mit dem Pürierstab zerkleinert. Auf der Packung steht zwar, dass dafür 45 Sekunden reichen würden, wir haben dafür aber die doppelte Zeit, also 1:30 Min gebraucht, damit der Zucker sich komplett aufgelöst hat.
Dann haben wir den Fruchtaufstrich in ein kleines Einmachglas geschüttet und ihn über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, damit die Masse etwas zäher wird. Es sind bei uns etwa 400ml geworden, das entspricht dem was der Hersteller verspricht.



Ja und das war es auch schon. Geht super einfach und schnell und ist eine prima Variante um Obst zu verarbeiten. Der Aufstrich schmeckt superfruchtig und ist nicht aufdringlich oder zu süß. Die Kombination aus Pflaumen und Pfirsichen ist dabei absolut empfehlenswert, man kann beide Obstsorten deutlich herausschmecken.

Laut Verpackung ist der Brotaufstrich bis zu 14 Tage haltbar, ich glaube aber nicht, dass er bei uns so lange stehen wird.

 

Eure

Martin & Eva

 

*Paraguyaos: Der Paraguyao oder auch Platt-Pfirsich ist eine Unterart des runden Pfirsichs, der immer beliebter wird. Die Früchte sind süßer und haben einen geringeren Säuregehalt als ihre runden Verwandten. Sie haben einen hohen Vitamin C-Gehalt und helfen z.B. gegen Müdigkeit, Bluthochdruck und Stress.

*Zwetschgen: Die Zwetschge ist eine weit verbreitete Pflaumenart. Die Frucht ist reich an Vitaminen und hilft bei Leber- und Nierenleiden. Frische Zwetschgen haben eine weiße Schicht auf ihrer Außenhaut.
 Quelle: Pflanzen-Lexikon.com