Harderwijk 2014 - kulinarischer Kurztrip in die Niederlande. Teil 1
Sommer 2014, Urlaubszeit. Um ein wenig auszuspannen haben wir uns auf den Weg nach Harderwijk gemacht, einer kleinen Hafenstadt mitten in den Niederlanden.
Gleichzeitig war uns klar, dass wir während unserer Reise die Landesküche probieren würden und eins sei gesagt : die niederländische Küche bietet mehr als man erwartet! Jedoch haben wir eher den Imbissbereich getestet. Da wir meist unterwegs waren und nur eine Kleinigkeit gegessen haben und abends dann selber gekocht haben.
Wir dachten uns also unsere Erfahrungen in einer kleinen Serie vorzustellen.
Fangen wir also vorne an. Noch während der Anreise entschieden wir uns für einen kurzen Stopp bei McD
onalds in Arnhem, um dort einen kleinen Snack zu genießen. Es gab eine landestypische Spezialität: Bitterballen.
Zum Preis von 1,95€ gab es 4 Bitterballen und eine Packung Senf. Bitterballen sind etwa 3 cm große frittierte Kroketten, die mit einem Ragout aus Rinderfleisch gefüllt sind. Der dazugehörige Senf ist eine etwas süße französische Variante. Die Ballen sind von außen sehr knusprig frittiert, im Inneren jedoch sehr cremig und würzig mit kleinen Fleischstückchen.
Schon hier bei unserem ersten Test gab es deutliche Unterschiede in der Bewertung der Mahlzeit.
Während Martin die Bitterballen durchaus mochte und die kleinen Fleischstücke darin zwar ungewohnt aber wunderbar würzig (vor allem mit dem pikanten französischen Senf) fand, empfand Eva die Kroketten im Inneren eher matschig und hatte nach einem Ballen schon genug. Was ganz genau drin war konnte man nicht schmecken, vermutet wurde aber irgendein Fleisch. Eva vermutete das Fleisch mit Kartoffelpüree gemischt wurde, da die innere Masse eher an einen Babybrei erinnert. Man nahm sich vor, diese Spezialität auf jeden Fall noch einmal in einer "richtigen" Lokalität zu probieren!
Kennt ihr Bitterballen oder habt ihr die schon mal gegessen?

funzel am 02. September 14
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