Mittwoch, 24. September 2014
Zucchini Antipasti
Eigentlich für vier Personen als Vorspeise gedacht, eignet sich dieses Rezept für uns zwei mit etwas libanesischem Fladenbrot auch als Hauptgericht.

375g Zucchini
100g roher Schinken (ohne Fettrand)
2 mittelgroße Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150g Scamorza (geräuchert)
Petersilie, Salz, Pfeffer



Zuerst die kleingeschnittene Zwiebel in Olivenöl anbraten und danach kleingehackten Knoblauch und die fein geschnittene Zucchini dazu und kurz weiter braten. Derweil den Schinken in fingerdicke Scheiben schneiden und mit in die Pfanne geben. Das ganze jetzt etwa 5 Minuten garen lassen.



Die Tomaten werden nun gewürfelt und mit in die Pfanne gegeben, danach mit Petersilie, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Vorsicht dabei mit dem Salz! Durch Käse und Schinken kann das schnell mal zu salzig werden. Das Gemüse wird dann in eine kleine Auflaufform (ca. 30x40cm) gefüllt oder schon portioniert auf feuerfeste Teller angerichtet und mit dem in Scheiben geschnittenen Scamorza belegt und im Backofen überbacken. Der Käse zerläuft herrlich.
Wie oben gesagt essen wir diese Vorspeise gern als Hauptgericht und legen ein wenig Fladenbrot dazu.


Eure
Martin & Eva



Montag, 22. September 2014
Hokkaido Wedges
Wir haben manchmal das Problem, dass wir uns bei manchen Lebensmitteln nicht einig sind, ob wir sie mögen, manchmal ist ja nur die Zubereitung das Problem. Das heißt z. B. gekocht schmeckt das Gemüse nicht, aber angebraten aber schon, und so probieren wir dann zu Hause aus, was man noch alles damit anstellen kann.
Ein Lebensmittel bei dem es so ist, ist der Kürbis. In diesem Fall der Hokkaido und gerade ist ja wieder Kürbiszeit, so wollten wir ihm noch mal die Chance geben uns seinen Geschmack zu präsentieren. Also gab es diesmal Kürbis Wedges.

Zutaten

Ein Hokkaido-Kürbis (ca. 1000g)
2 El Öl
Salz, Pfeffer, Chillipulver, Knoblauch



Als erstes den Kürbis waschen, denn auch hier kann man die Schale mitessen. Sie wird nachher weich, auch wenn das beim Aufschneiden kaum zu glauben ist. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit den Fasern heraus löffeln. Jetzt den Kürbis in etwa 1 cm dicke Streifen schneiden und dann den Backofen auf 200 Grad, am besten Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Öl mit dem Salz, Pfeffer und Chilipulver mischen - wer mag kann auch noch ganz klein gehackten Knoblauch zumischen. Die Wedges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Öl-Gemisch bestreichen. Wenn ihr einen kleinen Kürbis habt reicht auch weniger Öl. Dann für etwa 20 bis 25 min in den Backofen geben.

Also mir hat der Kürbis so geschmeckt. Martin hingegen fand ihn weiterhin nicht so gut.
Wie esst ihr am liebsten Kürbisse und welche?

Eure

Eva & Martin



Freitag, 19. September 2014
Feigen - Flammkuchen
Hmm ... Feigen
Was soll ich euch sagen, außer, dass ich die Feigenzeit wirklich genieße und darum hab ich mich jetzt an einem Feigen-Flammkuchen versucht. Zudem ist das glaube ich das erste Rezept auf diesem Blog, in dem mit Fleisch gekocht wird. Für alle die kein Fleisch essen, man kann den rohen Schinken auch weg lassen. Die Arbeitszeit ist nicht sehr hoch, nur muss der Teig 30 min gehen.

Hier die Zutaten für euch, die für etwa 4 Küchlein reichen:
250g Mehl (plus Mehl für die Arbeitsfläche)
1 Prise Salz
15g Frische Hefe
125ml warmes Wasser
150g Ziegenfrischkäse
3El Milch
8g Basilikum
1Tl Oregano
1Tl Thymian
6 Scheiben rohen Schinken (ohne Fettrand)
4 Feigen
1 Schalotte
Honig optional

Als erstes die Hefe in das warme Wasser reinbröseln und dann durch umrühren auflösen. Das Salz unter das Mehl mischen und das Wasser-Hefe-Gemisch dazu geben und alles mit dem Mixer verquirlen. Ich mixe das alles etwa 4 Minuten, danach knete ich den Rest mit der Hand auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche. Wenn der Teig dann nur noch ein Klumpen ist kommt er wieder in die Rührschüssel und muss für 30 min an einem warmen Ort gehen. Ich heize dafür den Backofen auf 25 Grad vor, stelle die Schüssel mit dem Teig hinein und mache dann den Backofen aus.



So in der Zeit kann man gut den Belag vorbereiten. Als erstes die Basilikumblätter kleinhacken, wenn ihr noch frischen Oregano und Thymian habt, sollte der dann auch noch etwas klein gehackt werden. Ich hatte getrockneten Oregano und Thymian, der geht auch. Die klein gehackten Kräuter kommen dann mit dem Ziegenfrischkäse und der Milch in ein hohes Gefäß, da sie mit dem Pürierstab zu einer Creme geschlagen werden. Die Feigen können nun schon in Scheiben geschnitten werden. Auch die Schalotte kann schon geschält und längs halbiert und in Streifen geschnitten werden.

Wenn die 30 min um sind knete ich den Teig noch mal auf der bemehlten Arbeitsfläche, um ihn dann in 4 gleiche Teile zu teilen. Jedes Teil rolle ich dann dünn aus, so dass immer 2 Schiffchen auf ein Backblech passen. Ich knicke dann noch ein wenig Rand um und drücke diesen mit der Gabel fest. Der Rand ist dann sehr knusprig - wer das nicht mag sollte das lieber lassen. Die Creme wird dann auf dem Flamkuchen verteilt, wer keinen Rand lässt sollte die Creme nicht ganz bis nach außen verteilen. Ich habe danach auf jedes Schiffchen 1,5 Scheiben rohen Schinken gelegt und darauf die Feigen gelegt. Zum Schluss hab ich noch die Schalotten drüber gestreut.



Dann kommt das ganze bei 200 Grad Ober- Unterhitze (eignet sich besser als Umluft) in den vorgeheizten Backofen für etwa 15 bis 20 min. Vor dem Servieren hab ich auf jede Feigenscheibe etwas Honig gegeben.

Ich fand das wirklich sehr lecker, der Schinken ist salzig und dazu die süße Feige mit der Zwiebel hmm ... herrlich

Bis bald

Eure

Eva & Martin